Die Vanati Group bei der UNO in Wien: KI statt Infrastruktur?

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ie sollte ein Entwicklungsstaat seine knappen Ressourcen investieren – in traditionelle Infrastruktur oder in moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz? Diese essenzielle Frage stand im Mittelpunkt einer internationalen Debatte im Rahmen des AI for Developing Countries Forum (AIFOD) Vienna Summit 2025, der im UN-Gebäude in Wien stattfand. Mitten unter den hochrangigen Teilnehmern: Bejan Choschnau, Executive Member der Vanati Group.

AIFOD & Vanati Group: Gemeinsame Mission – gerechte Technologieentwicklung

Der Vienna Summit von AIFOD (AI for Developing Countries Forum) ist eine der wichtigsten globalen Plattformen zur Frage, wie KI-Technologien Entwicklungsstaaten stärken können.
Die Konferenz brachte über 600 Entscheidungsträgende aus mehr als 80 Ländern zusammen – mit dem Ziel, konkrete Modelle für KI-Investitionen im Globalen Süden zu diskutieren.

Bejan Choschnau, als geladener Redner und Vertreter der Vanati Group, betonte in seinem Panel „Infrastructure vs. Applications“ einen zentralen Punkt:

Wir müssen uns von der Idee lösen, dass Entwicklung über Jahrzehnte dauern muss. Mit KI können wir in Monaten Ergebnisse erzielen – und das ohne riesige Bauprojekte.“

-Bejan Choschnau

BejanChoschnau

Choschnau machte deutlich, dass moderne Cloud-Infrastrukturen, Satelliteninternet (z. B. Starlink) und dezentrale Systeme heute den Aufbau teurer lokaler Infrastruktur oft obsolet machen – oder zumindest stark relativieren.

Infrastruktur vs. KI: Eine Frage der Zeit – und der Wirkung

Choschnau argumentierte, dass der Aufbau klassischer Infrastruktur in vielen Entwicklungsländern bis zu zehn Jahre dauern kann – eine Zeitspanne, in der sich Technologien bereits drastisch weiterentwickelt haben:

Bis eine Strasse oder ein Netz steht, ist es schon wieder veraltet. Wir leben in einer Welt, in der sich technologische Sprünge in Jahresabständen vollziehen – nicht in Jahrzehnten.“

Er plädierte stattdessen für den Einsatz moderner Cloud-Technologien, Satelliteninternet (z. B. Starlink) und flexibler KI-Lösungen, die dezentral, schnell und ressourcenschonend implementiert werden können.

KI revolutioniert das Gesundheitswesen in Entwicklungsstaaten

Ein besonders eindrückliches Beispiel betrifft den Gesundheitsbereich. Laut den Vereinten Nationen kommen in vielen Entwicklungsländern durchschnittlich 5.000 Menschen auf einen einzigen Arzt – eine Situation, die Leben kostet.

Bejan Choschnau stellte klar:

Wir können Menschen nicht sagen, sie sollen zehn Jahre warten, bis eine Infrastruktur aufgebaut ist. Wir brauchen jetzt Lösungen – und Künstliche Intelligenz kann diese liefern.

Durch den gezielten Einsatz von KI-Technologien – etwa in der telemedizinischen Diagnose, der automatisierten Früherkennung oder der digitalen Patientenberatung – können ärztliche Leistungen skaliert und demokratisiert werden.

Die Vanati Group arbeitet bereits an mehreren Konzepten, um digitale Gesundheitslösungen in strukturschwachen Regionen bereitzustellen – schnell, sicher und wirksam.

Interview mit AIFOD (AI for Developing Countries) bei der United Nations in Wien

Schnell skalierbare Anwendungen statt langsamer Grossprojekte

Choschnau plädierte für einen Paradigmenwechsel: Statt sich auf klassische Infrastruktur zu konzentrieren, sollten Entwicklungsländer gezielt in skalierbare, KI-gestützte Anwendungen investieren, die direkte Wirkung zeigen – nicht nur im Gesundheitswesen, sondern auch in Bildung, Verwaltung und Landwirtschaft.

Internationale Bühne, klare Botschaft

Bei der UN-Veranstaltung, bei der Experten aus verschiedenen Staaten und Institutionen vertreten waren, zeigte sich: Die Frage ist nicht entweder-oder – sondern wie klug Entwicklungsstaaten ihre Mittel priorisieren. Bejan Choschnaus Beitrag zur Debatte erhielt grosse Aufmerksamkeit, da er nicht nur technologische Expertise, sondern auch ein tiefes Verständnis für ökonomische Realitäten und skalierbare Wirkung in Entwicklungskontexten einbrachte.

Bejan Choschnau bei der Rede.

Vanati Group: Zukunft gemeinsam gestalten

Als Innovationspartner an der Schnittstelle zwischen KI, Software und internationaler Entwicklung verfolgt die Vanati Group einen klaren Kurs: Technologie als Werkzeug für nachhaltige Wirkung – nicht als Prestigeprojekt. Bejan Choschnaus Auftritt bei der UN unterstreicht diesen Anspruch – und bringt die Perspektive der Vanati Group auf die internationale Bühne. Bejan Choschnaus Beitrag zur Debatte erhielt grosse Aufmerksamkeit, da er nicht nur technologische Expertise, sondern auch ein tiefes Verständnis für ökonomische Realitäten und skalierbare Wirkung in Entwicklungskontexten einbrachte.

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